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Einige Tipps und Fettnäpfchen:
Auch auf geschäftlichen Veranstaltungen kann man sich so richtig blamieren...
- Neulich war eine neue Kollegin mit im Meeting und hat doch tatsächlich den Kunden mit "Moin, Moin" angesprochen. Mein Chef hat sie anschließend auf die Seite gezogen und auf ein höfliches "Guten Tag" hingewiesen - Achtung: Dialektfalle!
- Sie hat noch dazu die Assistentin des Kunden zuerst begrüßt, obwohl Sie wusste, dass es sich um die Assistentin handelte. Sie wusste wohl nicht, dass "Ladys First" nur dann gilt, wenn keine Hierarchie zu den begrüßenden Personen besteht und der Chef zuerst den Händeschlag hätte erhalten sollen. Regel: Hierarchie vor Geschlecht.
- Bei der Begrüßung des eigenen Chefs wäre es geschickt darauf zu warten, dass dieser einem zuerst die Hand reicht, aber das nur als Idee, hängt von der Situation ab.
- Der Gipfel war dann auch noch die Übergabe einer Visitenkarte, die so aussah, als hätte sie diese seit Jahren in ihrer Handtasche getragen. Visitenkarten tauscht man übrigens immer zu Beginn des Meetings aus, bei internationalen Firmen mit der englischen Seite nach oben, falls sie 2-fach bedruckt ist.
- Als moderne Geschäftsfrau stehe ich selbstverständlich bei der Begrüßung in einem Meeting auf, das muss man aber als Frau nicht unbedingt.
- Handys sollten unbedingt auf Vibration gestellt sein, Popsongs, Hundegebell oder laut werdende Klingeltöne sind absolut out. Der Klingelton ist die moderne Visitenkarte des Menschen. Das Schreiben von SMS geschickt sich in einem Meeting ebenso nicht, wie der Eingang von SMS mit Ton.
- Stellen Sie sich vor, im gleichen Meeting war auch noch ein Kollege mit Kurzarmhemd und Krawatte vertreten. So etwas geht ganz und gar nicht. Kurze Hemden haben im Business nichts verloren.
- Den anderen Respekt zu zeigen halte ich sehr wichtig, ich lasse mich auch nicht als altmodisch hinstellen, wenn ich Personen mit Titeln auch mit denen anspreche, z.B. Herr Bürgermeister, Frau Richterin.
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